Amnesty International

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Amnesty International - weil Menschenrechte nicht verhandelbar sind

Sieben Millionen Mitglieder machen Amnesty International zu einer der größten nicht-staatlichen Organisationen der Welt. Erklärtes Hauptziel ist die Verteidigung der Menschenrechte. Jeder Euro, der für AI gespendet wird, erzielt eine Wirkung. Diese manifestiert sich weitestgehend in politischer Aufklärung und dem gewaltlosen Einsatz für ganz konkrete Fälle, bspw. Proteste gegen Folter, die Todesstrafe, menschenrechtswidrige Gefängnisstrafen und Benachteiligungen von Minoritäten.

Regelmäßig feiert die Organisation tatsächliche Erfolge, die veröffentlicht werden. So kann sich jeder Spender von der Sinnhaftigkeit seiner Gabe selbst überzeugen.

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Triebfeder von Amnesty International

Entscheidend sind für die in offiziell 53 Staaten vertretenden Sektionen von AI nicht nationale Gesetze, sondern die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Tatsache ist, dass z. B. die Hinrichtung in Pakistan, den Vereinigten Staaten oder Belarus gesetzlich erlaubt ist. In 141 Ländern wird zudem größtenteils legal gefoltert. Religiöse oder ethnische Minderheiten werden in dutzenden Ländern ungleich behandelt, vertrieben und sogar staatlich geduldet ermordet.

Der Unterschied: Legal heißt nicht legitim. Die allgemeinen Menschenrechte stehen über allen staatlichen Gesetzen. Für die Einforderung dieser Gesetze bringen sich Mitglieder und Unterstützer von Amnesty International täglich weltweit ein - zum Teil unter Gefahr des eigenen Leibs und Lebens.

Was macht Amnesty International konkret?

Verletzungen der Menschenrechte werden von Amnesty International über Pressearbeit veröffentlicht. Das "Verschwinden" von Aktivisten in Saudi-Arabien, das Hinrichten eines Widerständlers auf den Philippinen, das Einkerkern eines Homosexuellen in Russland usw. erfährt dadurch überhaupt erst mediale Aufmerksamkeit. Im Schritt zwei werden Petitionen (online sowie per Briefpost) und Demonstrationen organisiert. Regime geraten dadurch unter Druck. Oft werden Folterungen eingestellt, Unschuldige freigelassen und Todesstrafen abgewandt.

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Welche Spendenformen gibt es?

Amnesty International finanziert sich ausschließlich durch Mitgliederbeiträge, privaten Spendern und Schenkungen sowie Erben. Geld von Regierungen wird kategorisch abgelehnt, nicht umsonst nennt sich AI unabhängig.

In mittelgroßen und großen Städten sieht man immer wieder Stände, zumeist von Studenten betrieben, die Mitglieder werben. Durch solche Aktionen kommt die Organisation an Spender, die mittels regelmäßiger Abbuchung vom Bankkonto finanzielle Planungssicherheit für AI herstellen. Zu bedenken ist dabei, dass solche Stände, insbesondere durch die Provisionen der Verkäufer, erst einmal Geld kosten, bevor sie den Menschenrechtsverfechtern tatsächlich weiterhelfen.

Wer sich für einen regelmäßigen Spendenbeitrag entscheidet, sollte deshalb von diesen Innenstadtaktionen Abstand nehmen und direkt per Post oder online eine Fördermitgliedschaft abschließen. Als Bonus gibt es nicht nur das gute Gefühl, sondern sechsmal im Jahr das Amnesty Journal gedruckt frei Haus oder als PDF. Möglich ist das direkt hier.

Auch jede einmalige Spende ist wichtig zur Fortführung der wichtigen Arbeit. Über Lastschrift, PayPal oder Kreditkarte sind auch Beträge von wenigen Euro gerne gesehen. Die Möglichkeit der einmaligen Spende ist hier gegeben.

Ohne Geld beteiligen

Die großartigen Erfolge von AI sind nur möglich, weil sich neben den Mitgliedern, Fördermitgliedern und Spendern auch regel- und unregelmäßig Menschen an Aktionen beteiligen. So finden die "Urgent Actions" - also dringende Aktionen - immer wieder zahlreiche Unterstützer. Dabei gibt Amnesty die wichtigsten Informationen zu konkreten Fällen und eine Kontaktadresse (z. B. eine direkte Regierungsadresse oder ein Gefängnisdirektor) bekannt. Jeder Interessierte kann damit einen Appell per E-Mail, Fax oder Brief formulieren. Abertausende E-Mails und Briefe entfachen einen so starken Druck, dass die Verantwortlichen repressive Maßnahmen mindern oder einstellen.

Auch der Druck der Straße wird von AI genutzt - Demonstrationen und Kundgebungen, z. B. vor Botschaften, sind Mittel der Wahl, um unmittelbar die Verantwortlichen zu erreichen und zugleich Medienaufmerksamkeit zu generieren. Jeder Teilnehmer ist willkommen, die Termine werden zumeist öffentlich bekanntgemacht.

Supporter kennenlernen

Wer sich mit der Arbeit von Amnesty International näher vertrauen will, hat z. B. auf www.amnesty.de  die Gelegenheit dazu. Wer möchte, kann auch zu den regelmäßigen Treffen der Ortsgruppen erscheinen und sich mit eigenen Augen ein Bild machen. Jeder Mitstreiter ist höchst willkommen. Denn jeder Einzelne kann die Welt ein wenig besser machen, ob mit persönlichem Erscheinen auf einer Demo, beim Schreiben von Appellbriefen - und natürlich mit jedem gespendeten Euro.

Weitere Informationen und Spendenlinks