Reporter ohne Grenzen

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Wer sind die Reporter ohne Grenzen?

Spätestens seit der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan missliebige Journalisten ins Gefängnis werfen lässt, oder der neue US-Präsident Donald Trump die Presse wegen angeblicher Verbreitung von "Fake News" diffamiert, steht die Arbeit der Berichterstatter wieder mehr im Fokus. Reporter ohne Grenzen stehen weltweit für den Erhalt der Pressefreiheit ein. Sie dokumentieren alle weltweiten Verstöße, die sich gegen die Presse- und Informationsfreiheit richten.

Reporter ohne Grenzen Logo BildDie Arbeit gegen Zensur und restriktive Mediengesetze ist eine der Hauptaufgaben der Organisation. Auch Menschen, die nicht als Berichterstatter oder TV-Korrespondenten arbeiten, können Mitglied werden. Alle an einem unabhängigen Journalismus Interessierten unterstützen die Arbeit der "Reporter ohne Grenzen" durch Spenden. Zuwendungen kommen auch Journalisten zugute, die momentan irgendwo auf der Welt inhaftiert sind.

Die Anfänge der Organisation

1985 wurde in Frankreich eine Organisation namens "Reporters sans frontières" gegründet. Diese erhielt 1994 ihren deutschen Ableger. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Franzosen ohnehin vorgehabt, ihre Arbeit weltweit auszuüben und nicht mehr nur innerhalb Frankreichs. Seither steht die freie und unabhängige Presse deutlich mehr im Fokus, auch dank der Arbeit der angeschlossenen Journalisten von "Reporter ohne Grenzen". In vielen Ländern der Erde werden Reporter an ihrer Arbeit gehindert. Sie werden des Landes verwiesen, von Krisenherden ferngehalten, als mögliche Spione gebrandmarkt oder aus politischen Gründen inhaftiert.

In vielen Diktaturen der Erde ist es den Herrschenden ein Dorn im Auge, wenn kritisch über sie oder über desolate Zustände im Land berichtet wird. Häufig werden in solchen Ländern nur regierungstreue Zeitungen zugelassen. Die Redaktionen anderer Blätter werden massiv unter Druck gesetzt oder mit allen Mitteln an ihrer Arbeit gehindert. Durch den 2015 eingeführten "Media Ownership Monitor" kann ausgewählten Ländern ein Zugang zur Eignerschaft von Presseorganen und Medienkonzernen geboten werden. Auch diese Initiative entstammt dem Engagement der "Reporter ohne Grenzen".

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Warum sind Spenden für die Organisation so wichtig?

Reporter ohne Grenzen bietet 130 internationalen Journalisten ein Forum. der verein macht sich für eine unabhängige Berichterstattung stark. Während am Pariser Hauptsitz der Organisation die Abhängigkeit von Spenden mit 4,7 Prozent der Gesamteinnahmen eher nicht bedeutend ist, ist es bei der deutschen Sektion von "Reporter ohne Grenzen" ganz anders. Die deutsche Vertretung der Organisation finanziert sich weitgehend aus Spenden.

Der eingetragene Verein mit Sitz in Berlin ist seit 1994 tätig. Hier machen Spenden ungefähr 40 Prozent der Gesamteinnahmen aus. Ohne dieses Spendenaufkommen könnte die Arbeit von "Reporter ohne Grenzen" in Deutschland nicht fortgeführt werden. Der Rest der Finanzierung wird durch Mitgliederbeiträge und Drittmittel bestritten. Da der Verein seit 2013 das Spendensiegel des "Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen" (DZI) trägt, ist seine Seriosität erweisen. Die willigen Spender können auch dank der ehrenamtlichen Tätigkeit des Vereinsvorstandes wissen, dass diese Organisation keine Gelder an Verwaltungsaufgaben verschwendet.

Veröffentlichungen machen die Arbeit sichtbar

Seit Jahren nimmt die deutsche Sektion von "Reporter ohne Grenzen" den Internationalen Tag der Pressefreiheit zum Anlass, um ihre Arbeit in einem Bildband zu dokumentieren. Neben Bilderserien bekannter Fotografen werden in diesen Jahrbüchern auch Berichte über jene Länder publiziert, in denen die Pressefreiheit unter besonderem Beschuss stand. Die Einnahmen aus dem Verkauf fließen an den Verein. Dieser kann damit seine eigene Arbeit finanzieren. Bilder und Texte werden von den mitarbeitenden Journalisten honorarfrei zur Verfügung gestellt.

Von Eigeneinnahmen dieser Art alleine kann "Reporter ohne Grenzen" in Deutschland aber nicht überleben. Die Unterstützung der Öffentlichkeit ist auch deshalb so wichtig, weil die Deutschen ein Interesse an unabhängiger Presse haben sollte. Bei uns sind die freie Meinungsäußerung und eine kritische Presse ein wichtiger Bestandteil unseres Selbstverständnisses als Demokratie. Insofern stellt eine Spende an "Reporter ohne Grenzen" auch einen erkennbaren und persönlichen Einsatz dafür dar, dass unsere Presse unabhängig bleibt und ohne Einschränkungen ihrer Aufgabe nachgehen kann.

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